Tipps & Tricks

4 Tipps für Suchmaschinenoptimierung im Content Marketing

Tasse Kaffee

Viele Firmen wählen einen Unternehmensblog als Medium, um Content Marketing zu betreiben. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Zum einen ist das Bloggen einfach. Es gibt gute Blogsysteme wie zum Beispiel WordPress, dank derer so gut wie keine Vorkenntnisse nötig sind. Und zum zweiten können gute Bloginhalte durch gezielte Suchmaschinenoptimierung besser in der organischen Suche ranken, wodurch Ihre Sichtbarkeit im Netz sowie Ihre Markenwahrnehmung erhöht werden. Wie Sie das schaffen, zeigen wir in unseren vier Tipps.

Tagcloud

Tipp 1 – relevante Inhalte finden

Wie können Themen und relevante Inhalte für einen Unternehmensblog gefunden werden? In unserem Artikel über Themen- und Redaktionspläne haben wir dazu schon einige Hinweise gegeben. Am einfachsten ist es, wenn man sich einen Themenschwerpunkt pro Monat wählt und aus diesem Unterthemen ableitet. Um einen Themenschwerpunkt zu finden, können Kunden nach ihren Interessen befragt werden – zum Beispiel über Umfragen auf der eigenen Website oder in sozialen Netzwerken. Es können auch relevante Gruppen beispielsweise auf Facebook ausgewählt werden, um dort zu sehen, worüber sich potenzielle Kunden austauschen.

Tipp 2 – Content optimieren

Schon beim Schreiben eines Blogeintrag kann der Content hinsichtlich Suchmaschinen und Lesbarkeit optimiert werden.

Content als Taste auf der Tastatur

Fokus Keyword

Das gewählte Fokus Keyword spiegelt das Thema wider. Es sollte in folgenden Elementen vorkommen:

  • im Title der Seite
  • in der Überschrift des Artikels
  • in der URL
  • im ersten Satz des Artikels
  • in den h2 und h3 Zwischenüberschriften – sofern es vom Inhalt her passt
  • im eigentlichen Artikeltext – die Keyworddichte sollte circa drei bis 5 Prozent betragen
  • in der Metabeschreibung
  • in den alt-Tags der eingebundenen Bilder

Längen

  • Das Title Tag des Artikels sollte maximal 60 bis 70 Zeichen lang sein. Ist der Title zu lang, wird er in den Googlesuchergebnissen mit … abgeschnitten.
  • Die URL sollte möglichst kurz und so beschreibend wie möglich sein. Sie sollte nicht länger als 90 Zeichen sein.
  • Der Artikeltext sollte eine Mindestlänge von 300 Wörtern haben. Es zeigt sich, dass längere Texte besser ranken. Aus diesem Grund raten viele Experten zu einer Länge von circa 600 bis 1000 Wörtern.
  • Die Metabeschreibung sollte 160 Zeichen nicht überschreiten, da auch diese sonst von Google abgeschnitten wird.

 

Fotograf mit Kamera vor seinem Rechner

Tipp 3 – Gute Bilder

Wenn ein Artikel durch gute Bilder aufgelockert wird, macht das Lesen mehr Spaß. Aber auch bei der Bildauswahl und -einbindung sind hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung einige Dinge zu beachten.

Damit die Bilder in allen Medien gut dargestellt werden, sollte ein Seitenverhältnis von 2:1 verwendet werden. Das Bild sollte eine Auflösung von 1400 x 735 px haben, damit es sowohl als Vorschaubild bei Google als auch in Social Media verwendet werden kann. Der Fokus sollte dabei aber auf dem Bildmittelpunkt liegen, da die Bilder manchmal quadratisch angezeigt und dafür die Seiten abgeschnitten werden.

Es ist zu empfehlen, einzigartige Bilder zu verwenden. Eigene Bilder sind Stockbildern vorzuziehen. Sollten Sie aber nicht drum herum kommen, Stockbilder zu nutzen, könnten Sie das Layout ändern oder Collagen mit mehreren Bildern anfertigen.

Des Weiteren sollten die Bilder über einen sprechenden Dateinamen verfügen. Als Trennzeichen ist der Bindestrich dem Unterstrich vorzuziehen. Sehr wichtig ist auch das Alt-Attribut. Dieser Text wird angezeigt wenn ein Bild auf einer Website nicht dargestellt werden kann (zum Beispiel durch Serverprobleme oder durch entsprechende Browsereinstellungen). Das Title-Attribut ist nicht ganz so wichtig wie das Alt-Attribut, sollte aber dennoch für zusätzliche Informationen genutzt werden. Hier können Keywords benutzt werden, um das Motiv zu beschreiben. So kann der Artikel auch über die Google Bildersuche gefunden werden.

Universum von Links

Tipp 4 – Handlungsaufforderungen und Links nutzen

Mit Hilfe von Handlungsaufforderungen (Call-to-Action) wird der Leser auf ansprechende Weise zum Handeln animiert. Hier kann zwischen primären und sekundären Zielen unterschieden werden. Primäre Handlungsaufforderungen wie zum Beispiel eine Kontaktaufnahme oder gar das Kaufen eines Produkts sollten dabei in den oberen 600 Pixeln des Bildschirms stattfinden, damit diese auf den ersten Blick gesehen wird. Sekundäre Ziele wie zum Beispiel das Teilen der Inhalte können auch am Textende stehen. Möchte man mit dem Text den Leser zum Kommentieren ermutigen, um eine Diskussion zu starten, kann der Text mit einer offenen Frage abgeschlossen werden.

Auch Links, die im Artikel gesetzt werden, sind ein wichtiger Aspekt bei der Suchmaschinenoptimierung. Thematisch passende Links wirken für Google wie weiterführende Informationen und damit auch als Empfehlungen an den Leser. Die Inhalte der Seite werden dadurch als interessant und relevant eingestuft, mit der Flolge, dass das Ranking bei Google steigt. Wichtig ist hierbei aber in jedem Fall der Ankertext. Dieser sollte so gewählt werden, dass ein Nutzer, aber auch Google weiß, welchen Inhalt die verlinkte Seite hat.

Bei den Links ist zwischen internen, externen und affiliate Links zu unterscheiden. Interne Links, das heißt Verlinkungen zu eigenen Inhalten sind wichtig, damit sich sowohl der Leser als auch die Google Bots durch die verschiedenen Seiten hangeln kann. Externe Links können als Empfehlungen gesehen werden und steigern das Vertrauen von Google in die eigene Seite. Hier ist darauf zu achten, dass diese Links nicht mit dem Attribut „nofollow“ ausgezeichnet sind. Affiliate Link müssen entsprechend gekennzeichnet werden und sollten als „nofollow“ eingebunden werden.

Es ist auch möglich, Linklisten in einem Artikel einzusetzen. Die einzelnen Links sollten dann aber kurz beschrieben werden, damit der Nutzer einerseits weiß, was sich hinter dem entsprechenden Link verbirgt, und andererseits damit Google die Seite nicht als Spam bewertet.

Fazit

Seit dem letzten Penguin-Update im Webmasters Google Blog wird bei den Algorithmen allerdings verstärkt auf den tatsächlichen Content gesetzt. Das heißt, ein bisschen Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, aber sobald das übertrieben wird, straft Google die Website ab. Der Sinn dahinter ist, dass die Texte in erster Linie für Leser geschrieben werden – nicht für Google.

Qualität geht in jedem Fall vor und „Content is King“!